Claus-Dirk Langer über die Entstehung des Buches:

“Die ersten Urbex-Fotos entstanden 2008. Die Idee, daraus ein Buch zu machen, kam erst Anfang 2012, nachdem bereits viele Leute die Bilder gesehen hatten und anregten, sie in irgendeiner Form zu veröffentlichen.

Mit dem Buchprojekt ging ich bei vielen Verlagen hausieren. Aber in Sachsen gab es ein Buch mit derartigen Bildern noch nicht, außer einen kleinen künstlerischen Bildband über Leipziger
Industriebrachen. Die Resonanz und der Absatz waren höchst ungewiss. Nur der SUTTON-VERLAG aus Erfurt ging das unternehmerische Risiko ein und bot mir einen Vertrag an.
Dann ging alles sehr schnell. Ende August waren alle Daten geliefert, im September liefen Satz und Layout, im Oktober wurde gedruckt und am 2. November 2012 stand das Buch im Laden.

Der Verlag schreibt über das Buch:

Der „Hamburger Hof“, die alte Schwimmhalle, das Cöllner Schlösschen, die Ziegelei Rotes Haus oder das Landkrankenhaus sind traditionsreiche und bekannte Orte in Meißen. Auch wenn die Gebäude seit Jahren für die Öffentlichkeit verschlossen sind und zunehmend verfallen, verbinden viele Meißner mit ihnen bis heute zahlreiche Erinnerungen.
Mit der Kamera erkundete Claus-Dirk Langer, Architekt und Stadtplaner aus Meißen, wie es heute an diesen und anderen verlassenen Orten der Stadt aussieht. Für diesen einmaligen Bildband hat er in beeindruckenden Fotografien eingefangen, wie der Zahn der Zeit an den Häusern und deren Einrichtung nagt und sich die Natur schrittweise ihr Territorium zurückerobert.

Gebundene Ausgabe: 84 Seiten, 144 farb. Abb.
Verlag: Sutton Verlag Gmbh;
Auflage: 1. Auflage. (29. Oktober 2012)
ISBN-13: 978-3954001224
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 21,2 x 0,6 cm

Preis:  EUR 14,95

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Zurückgelassene Möbel, alte Zeitungen, vergessenes Werkzeug oder stehengebliebene Uhren wirken wie Botschaften aus der Vergangenheit, erinnern vage an die einstigen Nutzer oder Bewohner eines Gebäudes. Dem morbiden und dennoch faszinierenden Charme, den rostende Maschinen, zersprungene Scheiben, abblätternde Farben und auf Parkettfußböden wuchernder Farn versprühen, kann sich der Betrachter nicht entziehen. Die zuweilen irritierenden, in ihrer intensiven Farbigkeit jedoch fast schon romantisch erscheinenden Aufnahmen sind zugleich einmalige Zeitdokumente. Sie zeigen ein Stück Meißner Geschichte und könnten die letzten sein, bevor das jeweilige Gebäude zusammenbricht oder aber gerettet und saniert wird.

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